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2 UNATHERM® ® 20 Inbetriebnahme Damit die Inbetriebnahme entsprechend den Anforderungen erfolgt und richtig im Protokoll dokumentiert wird, führen wir nachfolgend den Normtext auf. Die Heizkreise sind nach Fertigstellung bei Anhydrit- und Zementestrichen durch eine Wasserdruckprobe auf Dichtheit zu prüfen. Die Dichtheit muß unmittelbar vor und nach der Estricheinbringung sichergestellt sein. Die Höhe des Prüfdruckes beträgt mindestens das 1,3 fache des zul. Betriebsdruckes. Dichtheit und Prüfdruck müssen in einem Prüfprotokoll angegeben sein. Bei Einfriergefahr sind geeignete Maßnahmen, z.B. Verwendung von Frostschutzmitteln, Temperieren des Gebäudes, zu treffen. Sofern für den bestimmungsgemäßen Betrieb der Anlage kein Frostschutz mehr erforderlich ist, sind Frostschutzmittel durch Entleeren und Spülen der Anlage mit min. 3-fachem Wasserwechsel zu entfernen. Anhydrit- und Zementestriche müssen vor dem Verlegen von Bodenbelägen aufgeheizt werden. Bei Abschalten der Fußbodenheizung nach der Aufheizphase ist der Estrich vor Zugluft zu schützen. Abweichend von dieser Verfahrensweise bei anderen Warmwasserheizungen, soll das Aufheizen von Zementestrichen frühestens nach 21 Tagen und bei Anhydritestrichen nach 7 Tagen, erfolgen. Das erste Aufheizen beginnt mit der Vorlauftemperatur von 25° C, die 3 Tage zu halten ist. Danach wird die max. Vorlauftemperatur gemäß Planung eingestellt, die weitere 4 Tage zu halten ist. Nach dem beschriebenen Aufheizvorgang ist noch nicht sichergestellt, dass der Estrich den für die Belegreife erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt erreicht hat. Da die Messung des Feuchtigkeitsgehaltes erfahrungsgemäß nicht vom Heizungsbauer, sondern vom Bodenleger durchgeführt wird, soll hier nicht weiter darauf eingegangen werden. 1. Dichtheitsprüfung 2. Aufheizen pipes all over the world


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